Manche Häuser begeistern durch ihre Ausstattung. Andere durch das Gefühl, das sie schon beim Betreten vermitteln. Dieses Altbremer Haus aus dem Jahr 1907 besitzt eine besondere Ausstrahlung: eindrucksvolle Räume, teilweise über 3,40 Meter hohe Decken und erhaltene Originaldetails erzählen von einer Zeit, in der großzügiges Wohnen und handwerkliche Gestaltung selbstverständlich zusammengehörten.
Direkt am Osterdeich gelegen, mit Blick in Richtung Weserstadion, bietet die Immobilie eine besondere Verbindung aus Bremer Stadtleben, Nähe zur Weser und historischem Wohnambiente. Wer Altbauten liebt und Freude daran hat, ihre Geschichte weiterzuschreiben, findet hier ein Haus mit Charakter und vielfältigen Möglichkeiten.
Auf rund 290 m² Wohn- und Nutzfläche stehen insgesamt neun Zimmer und drei Badezimmer zur Verfügung. Die Immobilie wird als Ein/Zweifamilienhaus angeboten und erstreckt sich über drei Etagen. Das etwa 339 m² große Grundstück ergänzt die großzügigen Innenräume um einen eigenen Gartenbereich.
Räume mit außergewöhnlicher Wirkung
Die teilweise über 3,40 Meter hohen Decken prägen das Haus auf eindrucksvolle Weise. Sie verleihen den betreffenden Räumen eine Großzügigkeit, die sich allein anhand von Quadratmeterangaben kaum beschreiben lässt. Hier ist Platz für große Bilder, ausdrucksstarke Leuchten und individuelle Einrichtungsideen – und zugleich für das besondere Raumgefühl eines historischen Hauses.
Erhaltene Stuckelemente unterstreichen den Altbaucharakter. Die Originaltüren und der gepflegte Fischgrätboden ergänzen dieses Bild und bilden eine schöne Grundlage für eine behutsame Neugestaltung. Gerade diese Details machen den Reiz der Immobilie aus: Sie geben den Räumen Persönlichkeit und schaffen eine Atmosphäre, die auch nach einer Modernisierung erhalten bleiben kann.
Ob ein großzügiger Lebensmittelpunkt für die Familie, Wohnen mit mehreren Generationen oder die Verbindung von Wohnen und einem eigenen Arbeitsbereich: Die Größe des Hauses eröffnet unterschiedliche Perspektiven. Welche Aufteilung zu Ihren Vorstellungen passt, lässt sich anhand der Grundrisse und bei einer persönlichen Besichtigung näher betrachten. Etwaige bauliche Veränderungen oder Nutzungsänderungen sind im Rahmen der individuellen Planung zu prüfen.
Das Haus wurde zuletzt als Zweifamilienhaus genutzt.
Die untere Wohneinheit erstreckt sich über das Untergeschoss und das Erdgeschoss, während die obere Wohneinheit das 1. und 2. Obergeschoss umfasst. Diese Aufteilung eröffnet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten – beispielsweise für Mehrgenerationenwohnen, die Kombination aus Eigennutzung und Vermietung oder großzügiges Wohnen unter einem Dach.
Ein besonderes Highlight ist der im Jahr 2022 errichtete Wintergarten im 1. Obergeschoss, der zusätzlichen Raum mit viel Tageslicht bietet.
Insgesamt verfügt die Immobilie über drei vollwertige Badezimmer, die sich auf das Untergeschoss, das 1. Obergeschoss sowie das 2. Obergeschoss verteilen.
Auch technisch sind die beiden Wohneinheiten teilweise voneinander getrennt. So stehen zwei separate Stromzähler zur Verfügung. Die Beheizung der unteren Wohneinheit erfolgt über eine Ölheizung, während die obere Wohneinheit über eine eigene Gastherme beheizt wird.
Die bestehende Aufteilung bietet eine interessante Grundlage für unterschiedliche Wohnkonzepte und lässt gleichzeitig Raum für individuelle Gestaltungsideen.
Ein eigener Garten mitten in der Stadt
Neben den Innenräumen bietet das Grundstück auch Platz im Freien. Der Gartenbereich umfasst etwa 100 m² und eröffnet die Möglichkeit, sich einen persönlichen Rückzugsort zu gestalten: mit einer gemütlichen Sitzecke, blühenden Beeten oder einem grünen Bereich für gemeinsame Stunden mit Familie und Freunden.
Die Balkon- und Terrassenflächen ergänzen das Raumangebot und schaffen zusätzliche Möglichkeiten, den Alltag nach draußen zu verlagern.
Historischen Charme bewahren und Neues schaffen
Das Haus ist modernisierungsbedürftig und richtet sich an Käuferinnen und Käufer, die eine umfassende Modernisierung bewusst einplanen. Der besondere Reiz liegt darin, die vorhandenen historischen Elemente mit zeitgemäßem Wohnkomfort zu verbinden und das Haus nach eigenen Vorstellungen weiterzuentwickeln.
Die Ölheizung stammt aus dem Jahr 1979. Die Elektrik ist teilweise zwei- und teilweise dreiadrig ausgeführt. Bei den Fenstern handelt es sich überwiegend um ältere Holzfenster; einzelne Fenster wurden 2017 erneuert.
Diese technischen Gegebenheiten sollten bei der Planung und Budgetierung berücksichtigt werden. Umfang und Kosten der erforderlichen Arbeiten sind durch entsprechende Fachbetriebe beziehungsweise Sachverständige zu prüfen.
Die erhaltenen Türen, Stuckelemente und der Fischgrätboden bieten zugleich schöne Anknüpfungspunkte für eine Sanierung, die den Charakter des Hauses respektiert. Mit einem durchdachten Konzept kann hier ein Zuhause entstehen, das historische Gestaltung und die eigenen Wohnwünsche miteinander verbindet.
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